
Bild: Stoosh
Der Hamburger Hafen: Nach der ersten Assoziation Fischgeruch ist die zweite bei vielen der Hafengeburtstag, „das größte Hafenfest der Welt” wie die Betreiber ihre Veranstaltung untertiteln.
Weniger eindeutig als diese Losung ist schon der Verweis auf „die Highlights des 820. Hafengeburtstags”. Fälschlicherweise könnte man annehmen, diese Festivität findet tatsächlich bereits zum 820. Mal statt. In Wirklichkeit ist die Veranstaltung eine relativ junge: 1977 wurde sie erstmals organisiert, da war der Hafen selbst schon stolze 788 Jahre alt.
Der „Spielplan” sozusagen hat sich seither nicht stark verändert; eingeteilt in Wasser-, Luft- und Landprogramm kann man etwa einem Schlepper-Ballett beim wogenden Tanz, Helikoptercrews bei Rettungsaktionen oder dem Fischstandbetreiber beim Frittieren zusehen. Das ganze Ereignis kann man natürlich auch von der Mündung der Elbe aus beobachten: Mehrere Dutzend Charterschiffe und Barkassen gesellen sich zu den über 300 Schiffen an den Landungsbrücken, die die Protagonisten des Festes sein werden. Unter ihnen stechen zwei Exemplare speziell hervor: Die „Sedov“ ist mit 117,5 Metern Länge der größte Windjammer der Welt, während die „Mir“ als der schnellste aller Großsegler gilt. Beide führen Masten jenseits von 50 Metern über die Weltmeere.
Ganz besonders beeindrucken werden “Sedov” und “Mir” allerdings nicht die gestandenen Seebären, sondern die Vertreter des heurigen Gastlandes: der Schweiz! Ein Binnenland, das die Meeresbläue wie wir höchstens von Postkarten und Globen kennt. Die werden Augen machen.
Mehr Infos: hafengeburtstag.de
Tags: Hamburg