29. November 2010

Das Friedenslicht an Bord von Austrian Airlines – Teil 1:
Der Flug aus Israel

Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Betlehem ist wieder da! Austrian Airlines brachten die mittlerweile traditionelle Fracht aus Tel Aviv nach Österreich.


Die Friedenslicht Crew

 

Das Friedenslicht ist zu einem Symbol des Weihnachtsfriedens geworden und hat sich einen Platz in den Herzen der Menschen geschaffen. Entstanden ist diese Tradition 1986 im Landesstudio Oberösterreich im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“. Jedes Jahr in der Adventzeit wird die Flamme in einer Speziallampe nach Linz gebracht – das ist aber nur eine Zwischenstation. Mittlerweile ist das Entzünden einer Kerze am Friedenslicht zu einem richtigen Weihnachtsbrauch in der Bevölkerung in Österreich und vielen anderen Ländern geworden.

 

Auch der Austrian Transport des Lichtes von Tel Aviv nach Österreich und weiter in andere Länder hat schon Tradition – heuer bereits zum 25. Mal. Stefan, das heurige „Friedenslichtkind“, erzählte den Oberösterreichischen Nachrichten von seinem ersten Flug nach Tel Aviv: „Drei Stunden und zwanzig Minuten bin ich geflogen. Angst hab’ ich keine gehabt, schön ist es gewesen.“

 

Für den Transport des Friedenslichts im Flugzeug braucht es viele logistische und organisatorische Maßnahmen. Für die Sicherheit an Bord sind vor Abflug viele Behördenwege und –genehmigungen nötig. Auch wenn kleine Verzögerungen den Zeitplan diesmal ein wenig beeinflussten, konnte Austrian Mitarbeiter Wolfgang Kerndler das Friedenslicht mit einem Tag Verspätung in Tel Aviv entgegennehmen und nach Österreich bringen.

 

 

„Neben der Sicherheit an Bord ist unsere zweite Aufgabe, die Flamme zu regeln. Durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse während des Fluges und den damit verbundenen Sauerstoffschwankungen muss die Flamme immer wieder nachgeregelt werden. Nach dem Start wird sie kleiner, im Landeanflug wieder größer“, erzählt Austrian Mitarbeiter Thomas Heinrich. Er und sein Kollege Wolfgang Kerndler begleiten und überwachen nicht nur den Transport vom Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv nach Österreich, sondern auch den Weitertransport nach Brüssel und New York.

 

Mehr Informationen zur Aktion findet ihr unter http://friedenslicht.orf.at. In den kommenden Tagen werden wir hier im Blog über die Weiterbeförderung des Friedenslichts zu den Pfadfindern in die USA und mit einer Delegation nach Belgien berichten.

Tags: Charity

Kommentare (2)

  1. Christine 19. Dezember 2011

    ich habe geglaubt dass das Licht von einem Kind aus Österreicht geholt wird. Drängeln sich die “stolzen” Erwachsenen wieder mal vor..?

  2. AustrianAirlinesAG 20. Dezember 2011

    Hallo Christine,
    leider stand uns vom Friedenslicht-Kind Stefan letztes Jahr kein Foto zur Verfügung. Er ist aber im folgenden Artikel der Oberösterreichischen Nachrichten zu sehen: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,510708. Unseren Beitrag zur diesjährigen Reise des Friedenslichts findest du übrigens hier: http://www.red-blog.at/2011/11/25-jahre-friedenslicht.

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