26. Juli 2011

Syndrom der Zeitverschiebung, Zeitzonenkater oder: Jetlag

Wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät: der Jetlag gehört bei einem Langstreckenflug fast schon dazu. Warum ist das so und was hilft dagegen? Wir haben uns für euch schlau gemacht und auch bei unserer Facebook-Community nachgefragt.


Jetlag = Düsenjet + Zeitunterschied

Syndrom der Zeitverschiebung oder Zeitzonenkater? Wenn unsere innere Uhr nach einem Langstreckenflug durcheinander gerät, benutzen die meisten die gängigste unter allen Bezeichnungen: Jetlag. Ein Jetlag (aus dem Englischen jet für “Düsenjet” und lag für “Zeitunterschied, Zeitdifferenz”) entsteht, wenn sich nach einer Zeitverschiebung der Körper noch nicht auf den neuen Tag- und Nacht-Rhythmus eingestellt hat.

 

Die Flugrichtung macht den Unterschied

Wohin fliegt ihr? Die Flugrichtung beeinflusst nämlich die Ausprägung des Jetlags – so wird der Jetlag bei Flugreisen nach Osten stärker emfpunden als bei Reisen in den Westen. Dies liegt daran, dass z.B. bei einem Westflug von Österreich in die USA der Tag verlängert wird – damit kommt die innere Uhr meistens leichter zurecht. Eine Verkürzung des Tages mag der Körper weniger gern, weswegen bei einer Reise in den Osten größere Probleme bei der Anpassung auftreten. Wenn ihr euch schon einige Tage vor Abflug an den Schlafzeiten des Zielortes orientiert und eure Schlafzeiten ein wenig verschiebt, kann dies den Jetlag bereits minimieren. Und: am besten schon während des Fluges eure Uhr auf Ortszeit des Zielortes einstellen! ;)

 

Was hilft?

Welche Tipps und Tricks habt unsere Facebook-Community? Dem sind wir nachgegangen und haben unsere Fans wiedermal befragt: was hilft gegen Jetlag?

 

“Durchmachen und dann schlafen gehen”, meint beispielsweise Christian P. Und auch der Tipp von Patricia-Manuela G. kommt bei der Community gut an: “Nicht mehr nach Hause fliegen – da erspart man sich den nächsten :). Dennis K. scheint ebenfalls Jetlag erprobt und hat gleich viele Tipps auf Lager: “Bereits im Flugzeug die Uhr auf die Uhrzeit des Ziellandes umstellen, um sich mental an den neuen Zeitrhythmus zu gewöhnen. Am Tagesrhythmus des Zielortes teilnehmen und viel Zeit am Zielort im Freien verbringen. Für ausreichenden Schlaf in der ersten Nacht nach der Ankunft am Zielort sorgen. In den ersten zwei Tagen nach der Landung anstrengende Aktivitäten vermeiden.”

 

Florian B. hilft es, einfach mal “ein wenig länger schlafen”. Marcel L. hat einen wertvollen Tipp für alle Berufstätigen: “Man sollte nach einer Reise zumindest noch 1-2 Tage frei haben, sonst schläft man in der Arbeit ein…”. Auch Facebook-Fan Arno H. hat bereits jede Menge Erfahrung mit Jetlag und rät: “Nebenwirkungen bzw das Lindern von Jetlag, da muß doch die Flugrichtung unterschieden werden! Fliegt man in westliche Richtung (zb VIE SFO) dann erst mit der “Urbevölkerung” der Destination schlafen gehen. UND UNBEDINGT raus in die Natur und spazieren und nochmals spazieren und NICHT im Hotelzimmer sich hinlegen, dann schläft man gleich ein und erwischt nicht schnell genug den neuen Tag Nacht Rhythmus. Nach zwei einhalb Tagen schaffe ich das immer. ABER OSTWÄRTS, da leide ich extrem! WIE soll man dem Köpfchen sagen: “Werde JETZT (in Wien) müde, wenn man mental noch Pacific Zeit hat? Langes Spazieren hilft auch oder andere Tätigkeitenn die müde machen. Beim ersten Zurückkommen aus Kalifornien, bin ich STEHEND an einer Kreuzung in Wien fast eingeschlafen!!! Da waren meine “Schlafaklkus” echt “abgebrannt leer”.”

 

Mit den Tipps unserer Facebook-Community solltet ihr nun also bestens gewappnet für den nächsten Jetlag sein. Und wenn ihr selbst noch den ein oder anderen Tipp parat habt, hinterlasst uns doch einfach ein Kommentar!

Tags: Jetlag

Kommentare (1)

  1. Dieter Hofer 16. August 2011

    Ich versuch immer, mich vor Ort unmittelbar an den Tag- Nachrhythmus zu gewöhnen, auch wenn mal ein Tag sehr lang oder eine Nacht sehr kurz wird. Das hat bisher immer gut funktioniert.
    http://www.wohnwintergarten.at

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