01. September 2011

Ein Tag im Leben einer Crew: der Flug

Im heutigen redblog-Beitrag zu unserem Special Ein Tag im Leben einer Crew heben wir mit unserer Crew in Richtung Düsseldorf ab und blicken ihnen bei ihren Tätigkeiten während des Fluges über die Schultern.

 

Bording …

 
Sobald die letzten Vorbereitungen im Cockpit und der Kabine abgeschlossen sind, kann das Bording der Passagiere beginnen. Die Crew informiert die Kollegen am Gate und schon geht’s los. Nach und nach treffen unsere Fluggäste in der Kabine ein. Senior Maria begrüßt jeden Gast und auch Sara, Thomas und Sabine begrüßen im hinteren Kabinenbereich die Passagiere des heutigen Fluges.
 

Senior Maria aktiviert die Bordansage


 
Was unsere Crew nun alles erledigt, ist Personen die schon ein paar Mal geflogen sind bestens bekannt: Sie helfen den Fluggästen das Gepäck zu verstauen, verteilen Zeitungen und Magazine und helfen beim Anlegen des Sicherheitsgurtes wenn erforderlich. Sobald das Bording abgeschlossen ist und alle Passagiere an Bord sind, aktiviert Maria die Sicherheitsdurchsage. Im Anschluss heißt sie die Fluggäste nochmals willkommen an Bord und gibt die wichtigsten Informationen zu unserem Flug.
 

Flugbegleiter Thomas nimmt am Jump Seat Platz


 
Währenddessen beginnt unsere Maschine bereits zur Startbahn zu rollen. Kapitän Christian Auer informiert die Crew über die verbleibenden Minuten bis zum Start und so nimmt unsere Crew auf den so genannten Jump Seats Platz. Auch wir dürfen darauf Platz nehmen und haben so die Gelegenheit, den Start durch die Augen der Crew mitzuerleben.
 
Thomas strahlt beim Start richtige Ruhe aus und plaudert über seinen Arbeitsalltag mit uns, als er uns kurz vor Start um kurze Ruhe bittet. Direkt nach dem Abheben klärt er uns über ein Ritual auf, bei dem zum Start und zur Landung für 30 Sekunden nichts gesprochen wird. Denn beim Fliegen sind Start und Landung die wichtigsten Flugmanöver.
 

… und Verpflegung der Passagiere

 

Flugbegleiterin Sara beginnt mit der Getränkeausschank


 
Kaum abgehoben, verlässt unsere Crew ihre Jump Seats und beginnt mit der Vorbereitung der Snacks und Getränke. Die Trolleys werden aus ihren Fächern geholt; Flaschen, Dosen, Becher und Servietten sowie Snacks aufgebaut. Die Handgriffe sitzen perfekt und so beginnt die Verpflegung der Fluggäste innerhalb kürzester Zeit. So soll es auch sein, denn der Flug dauert gerade mal etwas mehr als eine Stunde. Da die Flugzeit nach Düsseldorf so kurz ist, bleibt unserer Crew auch keine Zeit für eine Pause. Auf längeren Flügen ist das natürlich anders, erzählt uns Sabine; da bleibt auch mal Zeit für eine kurze Pause.
 
Sind die Fluggäste versorgt, räumen Maria, Sara, Sabine und Thomas die Trolleys auf und sortieren diese gleich wieder neu für den Rückflug. Nachdem der Müll von den Passagieren eingesammelt ist, werden die Trolleys wieder gut verstaut und die Crew bereitet sich langsam auf die Landung vor.
 
Kapitän Christian informiert über die Lautsprecher die Fluggäste über die verbleibende Flugzeit und das zu erwartende Wetter in Düsseldorf. Und auch Senior Maria bittet die Fluggäste nun, sich auf die Landung vorzubereiten: das bedeutet Handgepäck wieder verstauen, Sessel aufrecht stellen und das kleine Tischchen hoch klappen. Alles Sicherheitsmaßnahmen, die bei einem Zwischenfall entscheidend sind. Als nur noch wenige Minuten bis zur Landung bleiben, nehmen auch wir und die Crew wieder unsere Plätze ein. Nur wenig später landen wir sicher und pünktlich in Düsseldorf.
 
Während die Passagiere ihr Handgepäck nehmen und die Maschine über die Gangway wieder verlassen, beginnt für unsere Crew die Arbeit nach Flug OS155 und vor Flug OS156. Denn nachdem die Maschine gereinigt wurde, geht es gleich wieder zurück nach Wien. Doch davon mehr im nächsten redblog…

Tags: crewalltag
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